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Diese vorausgewählten Projekte reflektieren die taxonomische Vielfalt der großen Tiere in der Region (Fische, Reptilien, Vögel und Säugetiere), decken einen Großteil der ASEAN-Region geografisch und hinsichtlich der Lebensräume ab und konzentrieren sich auf dringende Naturschutzmaßnahmen etwas außerhalb der üblichen Förderung.
Schutz der Saola: In Südostasien sind die meisten bedrohten Tierarten in erster Linie durch den Handel mit Wildtieren bedroht.
Ironischerweise gibt es für die Saola kein „Kopfgeld“. Die Chinesen kannten die Saola nie und deshalb wird sie nicht in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet. Dies gibt Grund zur Hoffnung und eröffnet Möglichkeiten für ihren Schutz. Die Wilderer kämpfen nicht mit den Naturschützern um die letzte Saola. Deshalb lohnt es sich für alle, die einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt machen möchten, in die Saola zu investieren.
Das Hukaung Tal, Myanmar: Das Naturschutzgebiet schützt eine sehr hohe biologische Vielfalt,
mit Säugetieren wie Tiger, Leoparden, Elefanten, Bären und Affen. es besitzt Hunderte von Vogelarten, Frösche, Süßwasserfische, Schildkröten und Schmetterlinge. Auch besitzt es eine Vielzahl von Pflanzenarten. Viele Arten sind gefährdeten! Seit 1999 hat das Myanmar Programm der Wildlife Conservation Society ein weites Programm entwickelt, um die erstaunliche
Tierwelt und andere Ressourcen des Hukaung Tales zu erhalten.
Der Way Kambas National Park in Sumatra ist einer der wichtigsten Orte für die Zukunft und den Schutz des vom Aussterben bedrohten Sumatra-Nashorns. Rhino-Schutz-Einheiten (RPUs) sind bestens ausgebildete Anti-Wilderer-Teams, die wirksam Tier- und Pflanzenwelt im Way Kambas Nationalpark schützen. Er ist ein Gebiet mit hoher biologischer Vielfalt und wichtig für (25-35) Populationen des Sumatra-Nashorns, des Sumatra-Tigers und des Schabrackentapirs. Dieses Projekt zielt darauf ab, das Überleben des Sumatra-Nashorns sowie anderer vom Aussterben bedrohter Sumatra-Arten durch intensiven Schutz und Überwachung zu gewährleisten.
Mekong Riesenwels (MGC)
Projektgegenstand und Ziele
• Fischerei Co-Management-Vereinbarungen entwickelt und erweitert, um die Mekong Riesenwels Arten und ihre Lebensräume zu schützen
• Ein Moratorium für den Fang des MGC in Thailand für wissenschaftliche Zwecke wird befürwortet und die Umsetzung des laotischen Fischerei Gesetzes, das den Fang des MGC in Laos verbietet, ist in Kraft gesetzt.
• Das Laichgebiet des Mekong Riesenwels im oberen Mekong Bassin wird mit Schwerpunkt Ichthyoplankton Forschung untersucht.
Der Mari-it Wildlife Conservation Park wurde 1993 nach zwei anderen Zucht-Zentren in Negros gegründet. Die drei Zucht-Zentren entwickelten erfolgreich gut strukturierte Erhaltungszuchtprogramme. Allerdings ist das letztliche Ziel eines solchen Programms die Sicherung des Fortbestands der verbliebenen Wildpopulationen und deren Lebensräume und wenn es notwendig und praktikabel ist, auch die Wiederansiedlung solcher Arten innerhalb ihrer bekannten oder mutmaßlichen ehemaligen Verbreitungsgebiete.
Mehrere Erhebungen wurden durchgeführt, um mögliche Gebiete für die zukünftige Wiedereinführung bestimmter Arten zu identifizieren. Unter den begutachteten Standorten wurde die Sicogon Insel einstimmig als gutes Gebiet für ein Pilotprojekt, ein Auswilderungsprojekt für zwei Arten, den Prinz-Alfred-Hirsch und den Tariktik-Hornvogel ausgewählt.
Mesangat See: Schwerer Holzeinschlag in den 1970er bis in die 1990er Jahre haben die unberührten Torfsumpfwälder am Mesangat See in degradierten Sekundärwald, mit invasiven Sträuchern und offenen Gewässern, verwandelt. Die primären Naturschutzziele richten sich auf den Sunda Gavial (Tomistomaschlegelii) und das siamesische Krokodil (Crocodylussiamensis)umfassen aber auch die Erhaltung anderer vom Aussterben bedrohter Arten und das Management der genutzten Arten. Die Entwicklung von Naturschutzprogrammen für Schulen und die Einrichtung von vierteljährlichen Bürgerversammlungen, um das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Naturschutzes zu wecken.
In Zukunft sollen die Feuchtgebiete diszipliniert und planmäßig genutzt werden; um langfristig stabile Einkommen für eine nachhaltige Existenz zu erreichen.