
Leitbild und Ziele des Verbandes deutschsprachiger Zoopädagogen (VZP e.V.) |
Die Welt-Zoo-Naturschutzstrategie fordert unter 4.12.3: "Zoopädagogik muß professionell durchgeführt werden. Dies bedeutet, daß eine personell gut ausgestattete zoopädagogische Abteilung einzurichten ist." (S.34)
"Deshalb ist der Zweck des Verbandes die Sicherung und Formung des Berufsfeldes der Zoopädagogen und der Bildungs- und Erziehungsarbeit am Lernort Zoo, sowie die Förderung der Pädagogik, Wissenschaft, Jugend- und Umweltbildung." (§ 3.1 der Satzung des VZP)
Sicherung des BerufsfeldesZur Sicherung des Berufsfeldes der Zoopädagogen gehört die Einrichtung von gleichrangigen zoopädagogischen Abteilungen, wie sie in der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie und der Resolution "Lernort Zoo" des VDZ (Verband Deutscher Zoodirektoren) von 1990 formuliert wurde. Der VZP strebt an, in Zusammenarbeit mit dem VDZ, diese Gleichstellung zu erreichen.
Die Bildungs- und Erziehungsarbeit am Lernort Zoo wird auch durch die Verankerung der Zoopädagogik in Richtlinien, Lehrplänen und Ausbildungsordnungen gesichert.
Hierzu stellt der VZP die Aufgabenfelder der Zoopädagogik insbesondere gegenüber den Schulämtern und Dezernaten dar.
Formung des Berufsbildes
Zur Formung des Berufsbildes gehört die Unterstützung der Darstellung der Arbeit der Zoos, zum Beispiel durch die gemeinsame Argumentation aller im Zoo Beschäftigten gegenüber ungerechtfertigter Zookritik. Die Förderung der Umweltschutz- , Naturschutz- und Artenschutzarbeit trägt zur Formung des Berufsbildes bei.
Die Zoopädagogik weckt die Liebe zur Natur und verstärkt das naturkundliche Wissen.
Die Förderung der Fort- und Weiterbildung der Zoopädagogen in Form von Tagungen und Weiterbildungsveran-staltungen ermöglicht die Erarbeitung und Vertiefung von berufskundlichem Wissen.
Besonderer Wert wird auf die Förderung des Berufsnachwuchses durch Hospitationen, Beratungen und praktische Anleitungen gelegt.
Diesem Zweck dient auch das Anlegen und Führen eines zoopädagogischen Archivs.
Der Verband unterstützt den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Berufsgruppen, zum Beispiel durch seine Mitgliedschaft im IZE (International Union of Zoo Educators) und durch gemeinsame Veranstaltungen mit anderen Berufs- und Fachverbänden.