
Das Jahr des Gorillas 2009
Das Jahr 2009 riefen die Vereinten Nationen, genauer gesagt die UN-Konvention zum Schutz wandernder Arten (“Bonner Konvention”, engl. CMS) sowie die WAZA (Weltverband der Zoos und Aquarien), zum Jahr des Gorillas aus. Drei der vier Gorilla-Unterarten sind derzeit auf der Roten Liste als „vom Aussterben bedroht“ klassifiziert. Nur noch rund 300 Cross River-, 720 Berg- und höchstens 5000 Östliche Flachland-gorillas durchstreifen den Dschungel. Wilderei, die Zerstörung des Regenwaldes und der Ebola-Virus sind die Ursachen für das Sterben der größten Primaten. Ähnlich dramatisch ist die Lage auch für die drei weiteren Menschenaffenarten. Egal ob Schimpanse, Bonobo oder Orang-Utan, der Mensch hat seine nächsten Verwandten im Tierreich an den Rand der Vernichtung getrieben. Ihr Aussterben wäre ein unwiederbringlicher Verlust und ein schlechtes Vorzeichen für unsere Zukunft. Aktuelle Schutzbemühungen müssen ausgeweitet werden, da man ein Aussterben aller Menschenaffenarten binnen weniger Jahrzehnte vorhersagt. Neue Ansätze sind nötig, um diese Entwicklung zu stoppen
Das Jahr des Gorillas bietet die Chance, auf die dramatische Situation dieser faszinierenden Tiere hinzuweisen.
Deshalb unterstützt der Kölner Zoo das Jahr des Gorillas.
Materialien und Unterrichtsvorschläge zum Download.
