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Die Aufgaben moderner, wissenschaftlich geleiteter Zoos

Freizeit und Erholung

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Heini Hediger, der Begründer der Tiergartenbiologie bezeichnete Zoos als "Notausgänge in die Natur".
In vielen Großstädten gehören die Zoos zu den wenigen grünen Inseln. Hier findet man Natur und Exotik direkt vor der Haustüre.
Immer macht man Erfahrungen und neue Beobachtungen. Das ist Lernen und Spaß!

Bildung

Moderne, wissenschaftlich geleitete Zoos wandeln sich zu Naturschutzzentren.
Sie bieten eine Fülle von Informationen zu Tieren, Tierhaltung, Natur- und Artenschutz oder Themen der Agenda 21. (www.un.org)

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Zoopädagogik bietet:
Unterricht (Zooschulen)
Unterrichtsmaterialien
Führungen
Informationsmaterialen
Gehegebeschilderung etc.

 

 

 

 

 

 

 

Forschung

Vieles, was wir heute über Tiere wissen, haben wir durch Untersuchungen in Zoos herausgefunden. Hier lassen sich Tiere zumeist leichter beobachten als in freier Wildbahn.

Schwerpunkte der Forschung im Zoo sind:k

 

  • Gesundheit (Veterinärmedizin)
  • Haltung und Ernährung
  • Fortpflanzung
  • Auswilderung
  • Transport
  • Sozialstrukturen
  • Verhalten

Arten- und Populationsschutz g

Die neue Arche Noah
Schon Noah sollte das Überleben sichern!

„Und du sollst in den Kasten tun allerlei Tiere von allem Fleisch, je ein Paar, Männlein und Weiblein, dass sie lebendig bleiben bei dir. Von den Vögeln nach ihrer Art, von dem Vieh nach seiner Art: von den allen soll je ein Paar zu dir hineingehen, dass sie leben bleiben.“ (1.Mose, Kap. 6)
Was Gott nicht beachten musste: Es geht um Genetik! Man braucht viel mehr als zwei Tiere von einer Art, um sie zu vermehren, wenn sie eine ernsthafte Überlebenschance für mehr als nur ein paar Generationen haben soll. Man geht heute von mindestens 500 Tieren aus.

Vom Wildfang zur Erhaltungszucht
Heute sind die Zoologischen Gärten durch ihre Erhaltungszuchtprogramme am Natur- und Artenschutz beteiligt. Sie erlangen Arche-Noah-Funktion, indem sie im Zoo sich selbst erhaltende Populationen von Tieren gründen und für Wiederansiedelung bereithalten. Bei der Artenauswahl sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:

  • Wie gefährdet ist eine Art?
  • Auf wie viel Individuen kann man bei der Zucht zurückgreifen?
  • Wie bekannt und attraktiv ist eine Art, um den Naturschutzgedanken zu fördern?
  • Wie anspruchsvoll ist die Art bezüglich Ernährung, Haltung und Zucht?
  • Wie groß sind die Chancen einer Wiederansiedelung?

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Die Organisation von Erhaltungszuchtprogrammen
Ein Netzwerk von regionalen Erhaltungszuchtprogrammen wird global vom IUCN (The World Conservation Union/ Welt Naturschutz Verband) koordiniert.
Die europäischen Zoos begründeten 1985 das EEP, das Europäische Erhaltungszuchtprogramm.
Zur Zeit versuchen die Zoos das Urwildpferd in der Mongolei wieder anzusiedeln. (
www.takhi.org)

 

 

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